Informationen
Um weitergehende Information zu den unterschiedlichen Themen im Bereich der Trinkwasserhygiene einfach zugänglich zu machen, finden Sie nachfolgend ein Sammlung von interessanten Links, Artikeln, Fachaufsätzen sowie frei verfügbare Publikationen des Umweltbundesamts, des DVGW sowie des VDI nach Themenbereichen sortiert.
Diese Seite erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird ständigt erweiter und aktualisiert. Sollten Sie weitergehende Informationen benötigen oder für Anregungen sprechen Sie uns einfach an unter Kontakt.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir rechtlich geschützte Dokumente, wie z.B. DIN-Normen, DVGW-Arbeitsblätter oder VDI-Richtlinien selbstverständlich nicht zur Verfügung stellen können.
Sammlung hilfreicher Links:
- Alle twin (Information des DVGW zur Trinkwasser-Installation) des DVGW finden Sie hier
- Alle Empfehlungen und Stellungnahmen des Umweltbundesamts finden Sie hier
- Die verfügbaren Publikationen des DVQST finden Sie hier
- Eine gute FAQ-Seite des VDI zur Trinkwasserhygiene finden Sie hier.
- Viele gute Informationen zu Legionellen finden sich hier auf der Seite des Robert Koch-Instituts
- Eine Liste der aktuell gültigen Empfehlungen der KRINKO (Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention) finden Sie hier
- Eine Übersicht der Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) finden Sie hier
- Die Planungshilfen der ARGEBAU - Bauministerkonferenz zum Arbeitsbereich Krankenhaus finden Sie hier
- Technische und arbeitsmedizinische Regeln der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAUA) finden Sie hier
Neuerungen
Eine Trinkwasserinstallation ist ein sehr komplexes hydraulisches System.
Die im Rahmen von Risikoabschätzungen bislang angebotenen Methoden der Bewertung von Risiken mittels Matrizen, die ihren Ursprung in Management-Systemen zur Bewertung potenzieller Risiken hatten (proaktiv), sind für Risikoabschätzungen in Trinkwasser-installationen (reaktiv) kaum zielführend bzw. in der nötigen Detailtiefe nur mit einem unverhältnismäßig hohen Aufwand adaptierbar.
Die Ausarbeitung stellt die rechtlichen Anforderungen an den Schutz der Gesundheit dar, stellt die unterschiedlichen Methodiken zur Einstufung von Risiken im Rahmen von Risikoabschätzungen gegenüber und bewertet sie. Ziel dieser Ausarbeitung ist es, in einer hierarchischen Klassifizierung möglicher Schäden ein neues Bewertungssystem als Weiterentwicklung bekannter Methoden vorzustellen, auf dessen Grundlage eine zielführende, praktikable Kategorisierung von Risiken auf unterschiedliche Schadensereignisse vorgenommen werden kann.
(Stand: 22. Januar 2025)
Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz - IfSG)
"Infektionsschutzgesetz vom 20. Juli 2000 (BGBl. I S. 1045), das zuletzt durch Artikel 8v des Gesetzes vom 12. Dezember 2023 (BGBl. 2023 I Nr. 359) geändert worden ist"
Verordnung über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch (Trinkwasserverordnung - TrinkwV)
"Trinkwasserverordnung vom 20. Juni 2023 (BGBl. 2023 I Nr. 159, S. 2)"
Umweltbundesamt Bekanntmachung der Liste der Aufbereitungsstoffe und Desinfektionsverfahren gemäß § 20 der Trinkwasserverordnung (BAnz AT 27.01.2023)
Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Versorgung mit Wasser (AVBWasserV)
(Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Versorgung mit Wasser vom 20. Juni 1980 (BGBl. I S. 750; 1067), die zuletzt durch Artikel 8 der Verordnung vom 11. Dezember 2014 (BGBl. I S. 2010) geändert worden ist)
UBA-Ratgeber "Trink was - Trinkwasser aus dem Hahn"
Was viele nicht wissen: Für die Hausinstallationen und deren gesundheitliche und technische Eignung zum Transport von Trinkwasser sind die Haus- und Wohnungsbesitzer verantwortlich. Doch nicht nur diesen soll unser Ratgeber helfen. Auch Sie als Mieter oder Mieterin können durch einige einfache Maßnahmen dafür sorgen, dass die vom WVU gelieferte Qualität des Trinkwassers bis zu Ihrem Wasserhahn erhalten bleibt.
UBA-Ratgeber "Rund um Trinkwasser"
Ihr Interesse am Trinkwasser ist uns wichtig – Ihr Interesse daran, aktuelle Meldungen zur Trinkwasserqualität verstehen und bewerten zu können und was es heißt, mit Trinkwasser sorgsam und doch genussvoll umzugehen. Dabei will Ihnen dieser Ratgeber helfen. Er sagt Ihnen darüber hinaus aber auch, was Sie selbst dazu beitragen können, dass Ihr Trinkwasser immer frisch und rein aus der Leitung bei Ihnen ankommt.
Artikel "Aktualisierte VDI 6023: Hygienische Aspekte im Fokus", SBZ 02/2023, Autor: Arnd Bürschgens
Aus der VDI 6023 „Hygiene in Trinkwasser-Installationen“ hat sich auf Grund gestiegener Anforderungen und aktueller Erkenntnisse in den letzten Jahren die Richtlinienreihe VDI 6023 mit vier individuellen Teilen entwickelt. Zwei neuen VDI-Richtlinien sagen detailliert, worauf es bei Planung, Ausführung, Betrieb und Instandhaltung ankommt, und wie die Personen, die diese Aufgaben übernehmen, qualifiziert sein müssen.
Artikel "Auf die letzten Meter kommt es an", SBZ 17/2020, Autor: Arnd Bürschgens
Unzulässige Aufwärmungen im Kaltwasser von mehr als 25 °C können auch in Einzelanschlussleitungen zu hohen Kontaminationen mit Legionellen führen. Präzise Temperaturmessungen helfen, eine Trinkwasserinstallation zu bewerten und die Ursache für eine Verkeimung zu finden. Ein Beispiel aus der Sachverständigenpraxis zeigt die wesentlichen Zusammenhänge auf.
Artikel "Probenahme und die Krux mit dem Dienstleister" SBZ Heft 12/2019, Autoren: Alexandra Bürschgens und RA Dr. Hendrik Hunold
Mit der Novellierung der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) im Januar 2018 hat der Verordnungsgeber im damaligen § 14b Absatz 2 verdeutlicht, dass Untersuchungen auf Legionellen nur durch eine entsprechend zugelassene Untersuchungsstelle durchgeführt werden dürfen und der Untersuchungsauftrag sich auch auf die jeweils dazugehörende Probenahme erstrecken muss. Was das im Klartext für das SHK-Fachhandwerk bedeutet, schildert dieser Beitrag.
Artikel "Mindestens halbar bis...?", SBZ 03/2020, Autoren: Arnd Bürschgens und Christian Strehlow
Seit 2011 müssen Gefährdungsanalysen erstellt werden, wenn der technische Maßnahmenwert für Legionellen überschritten wurde. Doch was passiert, wenn nach den ergriffenen Maßnahmen noch immer Legionellen in der Trinkwasserinstallation analysiert werden und wie lange ist eine Gefährdungsanalyse gültig oder ab wann muss der Betreiber ein neues Gutachten erstellen lassen? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert der Beitrag.
Artikel "Prävention und Gesundheitsschutz nach klaren Spielregeln" SBZ Heft 01/2018, Autor: Arnd Bürschgens
Neue Festlegungen zu Gefährdungsanalysen ▪ Die Verbände-Richtlinie VDI/BTGA/ZVSHK 6023-2 „Hygiene in Trinkwasser-Installationen – Gefährdungsanalyse“ hat als allgemein anerkannte Regel der Technik zum 1. Januar 2018 Gültigkeit bekommen. Sie beschreibt die verbindlichen Vorgaben zu Ablauf, Aufbau und Inhalten eines Gutachtens zur Gefährdungsanalyse. Gleichzeitig ermöglicht sie die Qualifizierung als „VDI/BTGA/ZVSHK-geprüfter Sachverständiger für Trinkwasserhygiene“.
Merkblatt der MVV Energie zur Rohrinnensanierung von Trinkwasserleitungen mit Epoxidharzbeschichtung oder Keramik-Komposit-Verfahren
Rohrinnensanierung von Trinkwasserleitungen durch Epoxidharzbeschichtung oder Keramik-Komposit-Verfahren ist unzulässig: Bei der Sanierung von Trinkwasserleitungen wird seit einigen Jahren neben dem Austausch der kompletten Trinkwasser-Leitungsanlage ein Sanierungsverfahren mittels Epoxidharzauskleidung oder mittels Keramik- Komposit-Verfahren auf dem Markt angeboten. Bei diesen beiden Verfahren werden sämtliche Leitungsteile von innen mit Epoxidharz bzw. Keramik- Komposit, welches ebenso Epoxidharz enthält, ausgekleidet.
"Fachgerecht sanieren" SBZ Heft 06/17, Autor: Arnd Bürschgens
Bekämpfung von Legionellen-Kontamination ▪ Ist eine Kontamination in einer Trinkwasser-Installation vorhanden, soll eine Gefährdungsanalyse alle Mängel aufdecken und bewerten, Möglichkeiten für eine sinnvolle Sanierung aufzeigen und als Grundlage für einen Instandhaltungsplan dienen. In der Praxis werden – wenn es um die Sanierung von Trinkwasser-Installationen geht – vielfach jedoch nur unkoordinierte Einzel-Maßnahmen ergriffen, die mit einem sach- und fachgerechten Sanierungsplan nichts zu tun haben und die unter Umständen die Schäden und Risiken für die Nutzer sogar noch vergrößern können.
"Trinkwasser contra Brandschutz", SBZ Heft 05/12, Autor: Arnd Bürschgens
Im Brennpunkt ▪ Feuerlösch- und Brandschutzanlagen im Gebäude stellen ein hohes hygienisches Risiko dar, wenn sie unmittelbar mit der Trinkwasserinstallation verbunden sind. Verschiedene Marktstudien gehen davon aus, dass es in Deutschland bis zu 250 000 solcher Anlagen im Bestand gibt. Die DIN 1988 Teil 600 regelt bereits seit 2010 die Ausführung und den Anschluss von Trinkwasserinstallationen in Verbindung mit Feuerlösch- und Brandschutzanlagen. Die neue Trinkwasserverordnung (TVO), die am 1. November 2011 in Kraft getreten ist, hat hier noch einige Verschärfungen gebracht. Worauf jetzt besonders geachtet werden muss, zeigt der folgende Beitrag.
"Gefahr für die Wasserhygiene", SBZ Heft 22/16, Autor: Arnd Bürschgens
Wasserentnahme im Feuerwehreinsatz ▪ Unter ungünstigen Umständen können durch Löschwasserentnahmen die Trinkwasserqualität gestört und Rohrbrüche verursacht werden. Doch auch die Feuerwehren unterliegen inzwischen den Anforderungen der Trinkwasserverordnung. Das neue Beiblatt 1 zum DVGW Arbeitsblatt W 405 beschreibt Maßnahmen zur Vermeidung von Beeinträchtigungen des Trinkwassers bei Löschwasserentnahmen.